Auf Einladung von "KAHLA - Porzellan für die Sinne" habe ich heute den Nominees des diesjährigen Food Blog Awards Coffee To Go Again in Berlin vorgestellt. Spannende Diskussion mit einem interessierten Publikum und ein wichtiger Multiplikator*innen-Kreis für das Projekt. Herzlichen Dank!

 

 

#PlasticIsAKiller

Heute und morgen bin ich mit Coffee To Go Again auf dem Corso Leopold in München. Gemeinsam mit den Münchner Grünen informieren wir über die Folgen von Plastikmüll und mögliche Alternativen. Und bei unserem Quiz gibt es richtig coole Stoffbeutel zu gewinnen. Also schaut vorbei, der Wettergott meint es gut mit uns.

Stündlich werden in Deutschland 320.000 Einwegbecher verbraucht. Ein ökologisches Desaster. In Zahlen bedeutet das jährlich: 43.000 Bäume, 1,5 Milliarden Liter Wasser, 22.000 Tonnen Rohöl, 111.111 Tonnen CO2. Der Kaffeebecher ist aber auch das Symbol unseres modernen Lifestyles. Führt dieser Lebensstil zwangsläufig in den Klimawandel? Und gerät nicht auch der einzelne Mensch dabei aus der Balance? Zusammenhänge und Lösungen werden erläutert und diskuterit. Mit viel Zeit für persönlichen Austausch!

Referentinnen: Julia Post (Politikwissenschaftlerin & Initiatorin von Coffee To Go Again), Anna Verena Post (Therapeutin & Systemischer Coach)

Eine Veranstaltung im Rahmen des Münchner Klimaherbst.

Wann und wo?

19. Oktober 2016 // 19 Uhr
Café Freiraum, Pestalozzistraße 8, München

Eintritt frei, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, barrierefrei

Bei der Crowdfunding-Kampagne auf Startnext sind im Sommer unglaubliche 12.655 € zusammengekommen. So kann die Arbeit des Projekts fortgesetzt werden. Flyer für Interessierte und Unterstützer*innen können nun finanziert werden; die Summe ermöglicht mir außerdem, dass ich mir weiterhin Zeit für Vernetzungstreffen, Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit nehmen kann. Auch soll das Angebot an Workshops erweitert werden und eine professionelle Infrastruktur geschaffen werden. Einen herzlichen Dank an alle, die das Projekt so tatkräftig unterstützt haben!

Die Veranstaltungsreihe im Juli war ein voller Erfolg: In drei Städten konnten meine Gäste und ich in einen wertvollen Dialog mit Interessierten treten. Für mich wieder mal die Bestätigung, dass das Thema Abfallvermeidung viele von uns derzeit stark beschäftigt, echte und dauerhafte Lösungen aber bisher fehlen. Immer wieder erhielt ich außerdem die Rückmeldung, dass der Wunsch nach noch mehr konkreten und greifbaren Projekten à la Coffee To Go Again besteht. Für beides sehe ich die Politik in der Pflicht: Politische Rahmenbedingunge müssen dafür sorgen, dass Nachhaltigkeit ganz konkret Einzug in den Alltag der Menschen findet: Verbot von Einweggeschirr, Verbot von Mikroplastik, Senkung der Mehrwertsteuer auf Reparaturleistungen, Einführung einer Kerosinsteuer, das Wegwerfen von Lebensmitteln verbieten - all das sind kleine Stellschrauben, an denen problemlos gedreht werden kann. Sie würden Signale in die richtige Richtung senden.

Einen herzlichen Dank, an alle, die da waren, Anregungen und Input geliefert haben. Und auch für die schönen Veranstaltungsberichte von WDC und Katharina Schulze!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

Ein intensives und aufregendes Jahr liegt hinter mir: Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, an dem ich vor meiner eigenen Haustür losgezogen bin, um die ersten Cafés und Bäckereien für Coffee To Go Again zu gewinnen. Die Resonanz, on- wie offline, war riesig. Das Projekt ist eine richtige Anlauf- und Beratungsstelle zu dem Thema geworden, was mich sehr freut! Bald darauf folgte schon das mediale Interesse. Und mir schlug eine Welle der Begeisterung entgegen.

Natürlich wurde durch diese enorme Resonanz das Projekt auch immer zeit- und kostenintensiver für mich. Außerdem verlangte Coffee To Go Again schnell nach Professionalisierung. Hier bin ich nun an einem Punkt angelangt, an dem meine persönlichen Ressourcen, parallel zu meinem Master-Studium und meinem Job als Werkstudentin, ausgeschöpft sind. Um das Projekt fortführen und natürlich ausweiten zu können, bin ich dringend auf eine professionelle Infrastruktur (z.B. ein richtiger Arbeitsplatz oder Flyer für Infostände) angewiesen. Viele von Euch fragen Infomaterial an oder wünschen sich eine noch umfassendere Präsentation ihres Unternehmens. Außerdem ist die Nachfrage nach einem “Coffee-to-go-again-Becher” enorm groß. Gerne würde ich Euch dies zukünftig anbieten können. Auch ich habe noch viele Ideen: Beispielsweise möchte ich Bildungsangebote an Schulen schaffen und Infoveranstaltungen deutschlandweit durchführen (siehe auch meine Veranstaltungsreihe im Juli in München, Berlin und Erlangen!).

Um all dies zu ermöglichen, geht in den nächsten Tagen meine Crowdfunding-Kampagne bei Startnext online: www.startnext.com/coffeetogoagain Über Eure Unterstützung dabei würde ich mich sehr freuen! Werdet dort Fan und sucht Euch eines der Dankeschöns aus oder unterstützt die Kampagne mit einem freien Betrag. Lasst uns gemeinsam die Idee von Coffee To Go Again noch weiter vorantreiben.Schon jetzt aber möchte ich mich ganz herzlich bei Euch für die Unterstützung im letzten Jahr bedanken! Laufend erhalte ich so viele freundliche Nachrichten mit ungeheurem Zuspruch von Euch. Außerdem durfte ich durch mein Engagement so viele unglaublich lehrreiche und spannende Erfahrungen sammeln.

Liebe Grüße,
Eure Julia